Der Eigentümerverband begrüßt den Plan der Koalition, das Heizungsgesetz abzuschaffen. „Die Ankündigungen aus der Bundesregierung, bei der Wärmewende künftig vor allem den CO2-Preis wirken lassen und zügig die Weichen für ein technologieoffenes Gebäudeenergiegesetz zu stellen, unterstützen wir ausdrücklich“, so Haus & Grund Stuttgart-Geschäftsführer Ulrich Wecker.
verfasst von Marius Livschütz | 08.08.2025
Klar ist allerdings, dass große Investitionen in Klimaneutralität bei Wohngebäuden nicht durch die Eigentümer selbst zu stemmen sind. „Deshalb muss auch ohne Heizungsgesetz eine verlässliche Förderung in der bisherigen Höhe gegeben bleiben. Solche Signale sind auch wirksamer als jede Kommunikationsstrategie. Es geht am Ende um harte Fakten und Rentabilität. Eigentümer brauchen verlässliche Förderbedingungen und Planungssicherheit insbesondere auch bei der Wärmeplanung. Hier gibt es viel Luft nach oben: Die zügige Abschaffung des Heizungsgesetzes wäre ein starkes Signal und der richtige Weg, um verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen zu schaffen,“ so Wecker.
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„Zielgerichtetes Sparen wäre besser gewesen“, so Haus & Grund Vorsitzender Joachim Rudolf und Geschäftsführer Ulrich Wecker. „Es fehlt eine klare Prioritätensetzung und der Mut, zu Maß und Mitte bei städtischen Ausgaben zurückzukehren. Stattdessen werden die Steuern erhöht, ein bereits geschwächter Wirtschaftsstandort weiter belastet. Stuttgart hat mit grün-linken Mehrheiten und „Wünsch-dir-was-Projekten“ in paradiesischen Zeiten nicht aufs Geld geschaut. Die sind jetzt vorbei. Willkommen in der Realität!“