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verfasst vom Zentralverband | 24.02.2026
Chance für praxistauglichen Klimaschutz im Gebäudebestand
Haus & Grund Deutschland begrüßt die angekündigte Abschaffung des Heizungsgesetzes. Der Eigentümerverband sieht darin die Möglichkeit, Klimaschutz im Gebäudesektor neu aufzustellen: verlässlich, sozial ausgewogen und technisch sowie wirtschaftlich realistisch.
„Die Abschaffung ist kein Rückschritt beim Klimaschutz – im Gegenteil“, sagt Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke. „Wenn ideologisch aufgeladene Vorgaben durch klare, erreichbare Ziele und verlässliche Rahmenbedingungen ersetzt werden, kann das dem Klimaschutz im Gebäudebestand einen neuen Schub geben. “ Entscheidend sei, dass Eigentümerinnen und Eigentümer wieder planen können und mit deutlich weniger Bürokratie konfrontiert werden. Er begrüßt ausdrücklich die Pflicht für Energieversorger, künftig für einen steigenden Grünanteil in Gas und Öl sorgen zu müssen. Es sei eine der Absurditäten des Heizungsgesetzes, diese Pflicht den Hauseigentümern zu übertragen.
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„Die aktuelle Einwohnerbilanz der Stadt Stuttgart, wonach die Bevölkerungsentwicklung nicht mehr nur stagniert, sondern stark abnimmt, bestätigt Haus & Grund Stuttgart in seiner Forderung, zur Entscheidung über die Geltung der Mietpreisbremse aktuelle Daten einfließen zu lassen. „Die neue Landesregierung muss nach der Landtagswahl diese Entwicklungen in einer neuen Gebietskulisse zur Entscheidung über die Mietpreisbremse zwingend berücksichtigen. Wo der Wohnungsmarkt nicht mehr angespannt ist, da kann auch ein solches Instrument nichtmehr gelten. Zweitens: die Stadt Stuttgart hat beim sozialen Wohnungsbau versagt. Um Menschen mit niedrigen Einkommen mit Wohnraum zu versorgen, setzt man in Stadt und Land auf die falschen Instrumente“, so Haus & Grund Stuttgart- Geschäftsführer Ulrich Wecker.