„Allseits wird das teure Leben in Stuttgart beklagt, oft müssen dafür die Mieten als Ursache herhalten, tatsächlich sind es aber die Wohnnebenkosten, die Gebühren, aktuell die hohen Benzin- und Dieselpreise. Die Kosten der individuellen Mobilität weiter zu erhöhen für Menschen, die in dieser Stadt leben und einkaufen, ist ein Irrweg und ein weiterer Beweis für die Ideenlosigkeit einiger Fraktionen im Gemeinderat."
verfasst von Marius Livschütz | 24.04.2026
Ein neuer Vorschlag zur Haushaltskonsolidierung kam im April aus dem Gemeinderat. Konkret will die Fraktion SPD/Volt, dass die Bewohnerparkausweise von 2028 an jährlich um 20 Euro verteuert werden, so war es den Medien zu entnehmen. Gestartet würde bei 60 Euro. 2030 wären es 100 Euro und bis 2033 sollen es 180 Euro für den Jahresausweis sein.
„Haus & Grund Stuttgart lehnt höhere Gebühren für das Anwohnerparken entschieden ab“, so Haus & Grund Stuttgart-Vorsitzender Joachim Rudolf: „Allseits wird das teure Leben in Stuttgart beklagt, oft müssen dafür die Mieten als Ursache herhalten, tatsächlich sind es aber die Wohnnebenkosten, die Gebühren, aktuell die hohen Benzin- und Dieselpreise. Die Kosten der individuellen Mobilität weiter zu erhöhen für Menschen, die in dieser Stadt leben und einkaufen, ist ein Irrweg und ein weiterer Beweis für die Ideenlosigkeit einiger Fraktionen im Gemeinderat. Zudem: Im Endeffekt wird eine Verteuerung des Anwohnerparkens die Wohnkosten weiter erhöhen und damit vornehmlich Mieter treffen!“
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"Durch Höchstpreise beim Treibstoff schwerbelastete Autofahrer nun noch weiter durch teureres Anwohnerparken belasten zu wollen, ist zynisch."
Joachim Rudolf/ Vorsitzender
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