Private Vermieter prägen den deutschen Mietwohnungsmarkt. Und doch wird über sie oft gesprochen, ohne sie anzuhören. Genau hier setzt die bundesweite Vermieterbefragung von Haus & Grund an. Sie gibt Vermietern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Erwartungen direkt einzubringen – sachlich, differenziert und auf einer belastbaren Datenbasis.
verfasst von Marius Livschütz | 26.01.2026
Die Rahmenbedingungen für private Vermieter haben sich in den vergangenen Jahren spürbar verschärft: steigende Anforderungen im Mietrecht, zunehmende Regulierung, hohe Kosten für Instandhaltung und energetische Maßnahmen sowie wachsende Unsicherheit bei Investitionsentscheidungen. Diese Entwicklungen lassen sich politisch nur dann wirksam adressieren, wenn sie mit konkreten Zahlen und Fakten belegt sind.
Die Vermieterbefragung liefert genau diese Grundlage. Die anonymen Angaben fließen in eine bundesweite Auswertung ein, mit der Haus & Grund die Interessen privater Vermieter gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit vertritt. Die Ergebnisse werden genutzt, um politische Forderungen zu untermauern, Fehlentwicklungen klar zu benennen und die Beratungs- und Serviceangebote von Haus & Grund gezielt weiterzuentwickeln.
So können Vermieter teilnehmen
Die Online-Befragung startet am 1. Februar 2026 und endet am 15. April 2026. Die Teilnahme dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Den direkten Zugang gibt es unter hausund.co/vb2026 oder über den QR-Code.
Je mehr Vermieter sich beteiligen, desto präziser wird das Bild – und desto größer das politische Gewicht unserer Argumente.
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Vermieterbefragung 2026
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Pressemitteilung
19.12.2025
Realitätsverweigerung statt Sparhaushalt
„Zielgerichtetes Sparen wäre besser gewesen“, so Haus & Grund Vorsitzender Joachim Rudolf und Geschäftsführer Ulrich Wecker. „Es fehlt eine klare Prioritätensetzung und der Mut, zu Maß und Mitte bei städtischen Ausgaben zurückzukehren. Stattdessen werden die Steuern erhöht, ein bereits geschwächter Wirtschaftsstandort weiter belastet. Stuttgart hat mit grün-linken Mehrheiten und „Wünsch-dir-was-Projekten“ in paradiesischen Zeiten nicht aufs Geld geschaut. Die sind jetzt vorbei. Willkommen in der Realität!“